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Karfreitags Terra Preta – im Faß

Nach den ersten Versuchen der Schwarzerdeherstellung in Tonkrügen, probiere ich es jetzt schon in etwas größerem Stil. Dazu habe ich mir ein Regenfaß mit Ablasshahn gekauft. Dieses stopfte ich dann schrittweise mit organischem Material wie Mist, Küchenabfällen, usw. – kurz gesagt mit allem was ich kriegen konnte – voll. Natürlich habe ich die Rohware ausreichend mit Holzkohlenstaub vermischt und mit EM-a getränkt.

Aufgrund meiner Wurmfarm und den verschiedenen Versuchen zur Herstellung von Schwarzerde, war das organische Material in unserem Haushalt schon zu knapp und ich musste zum vollständigen Befüllen der zweckentfremdeten Regentonne noch auf die Biotonne meiner Nachbarn zurückgreifen. Das Verdichten übernahm dann wieder mein Sohn.

Durch den Ablasshahn kann überschüssige Flüssigkeit, welche sich durch das etwas gekippte Aufstellen vorne ansammelt, problemlos abgezapft werden. Diesen Saft verwende ich dann stark verdünnt als Dünger für Pflanzen.

Zum Schluss habe ich noch Holzspäne aufgestreut, welche überschüssige Flüssigkeit etwas wegsaugen soll.

Abschließend habe ich das Ganze für die bevorstehende Fermentation noch mit einer Plane und Holzplatte relativ luftdicht abgedeckt und mit einem Stein beschwert. Jetzt heißt es wieder einige Wochen abzuwarten !

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„Vererdung“ des Terra Preta Versuch´s 2 gestartet

Gestern habe ich den Terra Preta Versuch mit der Urinvariante meinen Mitarbeitern – den Würmern „eisenia fetida“ zur Weiterverarbeitung gegeben. Letztes Jahr habe ich mir nämlich eine Wurmfarm gebaut und dann ein Paket mit 500 Kompostwürmern bestellt. Seitdem läuft die Produktion von Wurmhumus auch im Winter, da die Kiste in meiner Werkstatt steht wo recht angenehme Temperarturen herrschen.

Als ich den Blumentopf öffnete und das verdichtete Substrat herauskratzte war ich sehr angenehm über den Geruch überrascht. Ich hatte ja bisher keinerlei Erfahrung bezüglich dem Fermentationsvorgang und wie er sich auf Geruch und Konsistenz auswirkt. Das Substrat erschien mir für die Würmer allerdings etwas zu trocken so dass ich es in der Wurmkiste erst nocheinmal mit Wasser-EMa Gemisch durchfeuchtete.

Im nächsten Artikel werde ich die Wurmkiste und einige Erfahrungen mit den Mitarbeitern schildern.

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Noch ein Versuch: „Schwarze Erde“ mit Pferdemist

Nachdem ich ja seit letzten Sonntag die Urinvariante zur Herstellung von Terra Preta teste, wollte ich heute noch einen Fermtentationsversuch mit Pferdemist anrichten.

Dazu suchte ich mir noch drei Tongefäße, welche mir hierzu einfach optimal geeignet erscheinen. Außerdem benutzten ja auch die Indios Gefäße aus Ton. Vom Nachbarn holte ich mir dann mit der Schubkarre etwas Pferdemist. In der Schubkarre war noch etwas Komposterde aus dem Vorjahr, welche ich nicht ausschütten wollte und dadurch den Pferdemist nur oben drauf füllte. Glücklicherweise hatte ich noch einen fleißigen Helfer beim Einfüllen und anschließendem Verdichten.

Einen Tag vorher bekam ich wieder frisches EM-a welches ich dann sofort wieder mit Holzkohlenstaub vermischte. Das Kohle/EM-a Gemisch gab ich nach Gefühl zum Mist/Erde Gemisch dazu.

Das kräftige Einstampfen und Festtreten sollte man nicht übertreiben da dann folgendes passiert:

Das habe ich nun davon! 🙁

Fertig verdichtet deckte ich das Gemisch noch mit Plane relativ luftdicht ab, stellte jedes Gefäß entweder in einen Eimer oder über eine Wanne, so dass überschüssige Flüssigkeit abfließen kann. Zum Schluss legte ich noch Holzbretter drüber und darauf eine 15 kg Hantelscheibe.

Jetzt heißt es erst mal wieder ein paar Wochen abzuwarten! In meiner Werkstatt sieht es jetzt so aus:

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