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Projekt Permakultur im Dezember – der erste Schnee

Diese Woche hat uns nun den ersten Schnee gebracht. Für mich ist es daher spannend, was mit den noch stehenden Pflanzen jetzt passiert. Die nachfolgenden Bilder sollen einen Eindruck geben, wie die Fläche momentan aussieht.

Die Pflanzen mit den nicht so stabilen Stängeln sind bereits unter der Schneelast eingeknickt. Es ist zu beobachten, dass sich unter der Schneedecke Hohlräume bilden. Dadurch bildet sich eine Luftschicht, die den Boden zumindest vor tiefem einfrieren schützt.
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2011 – Das erste Jahr meines Permakulturprojektes

Jetzt haben wir Ende Oktober und die Arbeiten für dieses Jahr sind beinahe abgeschlossen. Es sind nur noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen die auch nicht unter Zeitdruck erfüllt werden müssen. Somit ist es Zeit für ein kleines Resümee von diesem Jahr.

Angefangen hat alles mit der Ansaat der Veitshöchheimer Bienenweide (5kg) in Mischung mit Lebensraum 1 (2kg). Die Saat ist trotz der Trockenheit und des Windes gut aufgegangen. Stellenweise sind auch vermehrt Gräser durchgekommen. Sehr häufig war auch die Melde anzutreffen, was allerdings für einen Acker der aus der Bewirtschaftung genommen wird normal ist.

Anfang Mai stand dann die Pflanzung der Hecke an. 360 autochthone Sträucher wurden in 6 Parzellen zu je 20 Metern gepflanzt. Diese Maßnahme wird bei uns vom Landespflegeverband zu 100% gefördert. Den Zaun dazu habe ich letzte Woche angebracht.

Ende Mai haben wir dann auf Initiative meines Vaters hin einen kleinen Teich errichtet. Ein feuchter Bereich war schon immer geplant, dass es aber gleich im ersten Jahr geklappt hat – erfreulich!

Eigentlich wollte ich dieses Jahr noch mit dem Agroforstsystem beginnen, wobei einige Pflanzen auch schon bestellt wurden. Das wird dann aber für 2011 doch zuviel und daher habe ich die ganze Sache wieder abgesagt und auf nächstes Jahr verschoben. Gut Ding will eben Weile haben!

Und genau den letzten Satz sollte man nicht vergessen und sich immer wieder daran erinnern. Mein Projekt habe ich auf 10-15 Jahre angesetzt und so muss ich nicht alles in einem Jahr hochziehen.
Hier ist auch zu erwähnen, dass trotz meiner sehr intensiven Planung einige Korrekturen von Nöten waren. Beispielsweise habe ich einen kleinen Teil der Hecke 4 mal umgepflanzt!

Sicherlich bedeutet mein Projekt sehr viel Arbeit, sofern man es so bezeichnen möchte. Für mich ist es allerdings ein sehr guter Ausgleich zu meinem Bürojob. Vorher war ich Bergläufer und habe meine Energie hier regelrecht „verschwendet“ (trotz des geistigen Wandels – Berglauf ist geil!). Jetzt kann ich von meinen Anstrengungen zumindest was sehen und in Zukunft hoffentlich auch was ernten.
Letztendlich habe ich aber eine riesen Freude an dem Projekt und es macht mir einfach Spaß die eigenen Pläne in die Tat umzusetzen und für die Natur etwas Gutes zu tun.

Wie geht es nun weiter? Meine Pläne für nächstes Jahr werde ich in einem gesonderten Beitrag erläutern.

Und hier noch einige Eindrücke! Herbst 2011!

 

Hier die endlich eingezäunte Hecke!

Der Teich! Sieht noch relativ wild aus, aber das wird noch.

Wiesenknöterich den ich vor kurzem bei einem Spaziergang entdeckt habe.

Die Bienenweide im Herbst. Wild aber wertvoll. Für den Menschen siehts nicht so schön aus, aber für die Natur wertvoll.

Die Sonnenblume im Herbst! Bizarre Schönheit!

Mein erster Steinturm. Eine Idee von hortus-insectorum!

Pradies für Vögel!

Problemzone mit vielen unerwünschten Pflanzen. Hier muss ich im Frühling wahrscheinlich eingreifen.

Die letzten Blüher!

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Topinambur

Gestern schaute ich mal auf mein erstes Hügelbeet, welches ich im Herbst letzten Jahres angelegt hatte (hier ein Bild vom Hügelbeet im Februar!). Neben etlichen anderen Pflanzen vergrub ich auch einige Topinambur-knollen. Jetzt, ca. 1 Jahr später, stehen diese Sonnenblumenverwandten in voller Blüte für die Insekten ein wahres Paradies.

Versuchsweise habe ich auch mal nach den Knollen gegraben. Diese scheinen allerdings noch recht unterentwickelt zu sein. Trotzdem habe ich einige Exemplare mit nach Hause genommen und zum Mittagessen auch roh verzehrt.

Jetzt noch ein Foto vom unteren Feldrand in den Jungel. Die meisten Sonnenblumen sind bereits verblüht und auch die meisten anderen Blütenpflanzen. Die Topinambur scheint mir somit für Bienen und Co. zu dieser Jahreszeit eine wichtige Trachtpflanze  zu sein.

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