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Terra Preta Vererdung – aktueller Stand

Lasst uns doch mal nachschauen, inwieweit sich die im Herbst 2012 angesetzte Terra Preta Erde entwickelt hat. Kurz vorweg: seit dem Aufsetzten der Mieten habe ich keine Veränderungen mehr vorgenommen. Es wurde von mir nur ein oder zweimal gegossen und später dann noch mit Mulch abgedeckt. Ansonsten gab es nur Feuchtigkeit von Oben, also Regen. Auch wurden keinerlei andere Stoffe wie Steinmehl o.ä. mehr hinzugegeben. Alles ist nach wie vor so, wie im Herstellungsvideo beschrieben. Weiterlesen »

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Kartoffelmulchbeet

Viel kann man im Internet über Kartoffelmulchbeete lesen. Und so wollte ich diese Art der Anbauflächengewinnung auch einmal testen, obwohl ich das Ganze bereits im letzten Jahr auf sehr kleiner Fläche in primitivster Art und Weise schon mal probiert habe.

Meine letztjährige Erfahrung war durchwegs positiv, obwohl ich eigentlich zu wenig Mulch verwendete und das Gras mit der Zeit durchgewachsen ist. Damit dies heuer nicht mehr passiert, habe ich in einem ersten Schritt eine Fläche von ca. 5×5 Meter ordentlich mit Pappe bedeckt. Bei der Wahl der Kartonagen war ich ziemlich kleinlich – nichts Bedrucktes und alles Klebeband wurde sorgfältig entfernt! 😉 Im nächsten Jahr sollte auf dieser kleinen Fläche ein Getreideanbau-Versuch gestartet werden! Weiterlesen »

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Terra Preta – Versuchsbericht

In nachfolgendem Link gibt es von der Firma Sonnenerde einen Versuchsbericht zur Terra Preta Herstellung. Das PDF kann man hier runterladen.

Das Fazit der Forschungen bestätigt meine Vermutung und lässt sich recht schnell zusammenfassen: Effektive Mikroorganismen und Fermentierung bringen keine besseren Ergebnisse! Die Fermentierung zögert den Rotteprozess sogar hinaus!

Dann war die Vorgehensweise in meinem Terra Preta Video ganz in Ordnung. Über meine persönlichen Erfahrungen und Ergebnisse zu dieser angeblichen „Wundererde“ werde ich natürlich berichten!

Was bedeutet das für die Praxis? Den relativ „unnatürlichen“ aber sehr aufwendigen Prozess der Fermentierung kann man sich getrost sparen. Sinnvoll erscheint mir die Fermentierung nur dann, wenn man Biomasse konservieren muss/will und nicht sofort kompostieren kann, beispielsweise im Winter.

Effektive Mikroorganismen (EM) sind ebenfalls nicht nötig, was die Firmen die diese Mittel vertreiben sicherlich nicht besonders freuen wird.

Mein Fazit: vielfältiges organisches Material in unterschiedlichen Größen mit feiner Holzkohle (Mengenmäßig mehr als 10% – sonst gibts anscheinend keinen Effekt!) mischen und ganz normal kompostieren!

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