Hühner!

Die Anschaffung von Hühnern ist im letzten Jahr nicht ganz aufgegangen, so dass es dann erst mal Laufenten wurden. Doch heuer, also im Frühjahr 2015, sollte es soweit sein und so waren die letzten Wochen zu einem großen Teil mit dem Bau und der Einrichtung des Hühnerstalls vereinnahmt.

Ich habe micht dazu entschieden, auf den bestehenden Laufentenstall noch eine Etage draufzuzimmern, so dass alles kompakt beieinander ist. Im unteren Teil wohnt momentan eine Ente die seit 10. April brütet.

Zwei Neuzugänge, die ich Leihweise zur Unterhaltung des Erpels, aber auch zur Befruchtung ihrer Eier bekommen habe, sind in einem separaten, eher provisorischem Stall untergebracht. Das Zusammenführen der Tiere war vielleicht ein Akt, aber das wäre eine ganz eigene Geschichte.

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brütende Laufente

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provisorischer Laufentenstall

 

 

 

 

 

 

 

Doch nun zum Hühnerstall!

Das Rohgestell habe ich Zuhause in der Werkstatt vorbereitet, so dass es eins zu eins auf den bisherigen Stall mit demontiertem Dach passte. Den Verschlag des Stalls und den überdachten Freiluftbereich realisierte ich mit noch zur genüge vorhandenen OSB Platten und Resten aus Volierendraht. Der geschlossene Stall ist beidseitig zu öffnen. Auf der einen Seite mit einem alten Kunsstofffenster, auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Türchen zur bequemen Entnahme der Kotbretter, zur Lüftung und zur allgemeinen Reinigung des Stalls.

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Südseite des Stalls

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Nordseite mit Kunststofffenster und Freiluftbereich auf der linken Seite

 

 

 

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Blick im Hühnerstall zu den Nestern

 

 

 

Auf der Rückseite wurde noch eine Eierbox mit drei Nestern angebracht, welche von aussen geöffnet werden kann um die Produkte der Hühner entnehmen zu können. Den gesamten Stall haben Sohn und ich zur allgemeinen Hygiene noch mit Kalk geweisselt.

 

Als Einstreu für die Behausung verwendete ich zunächst Heu, welches ich allerdings nach drei Tagen entfernte und durch Sand ersetzte. Sand erscheint mir momentan als das Mittel der Wahl. Zum einen haben wir aufgrund der Auflösung unseres Sandkastens noch genügend davon im Garten – die Kinder werden irgendwann doch zu groß für’s Sandspielen. Zum anderen lässt sich der Sand vom Kot der Vögel sehr gut reinigen, da er sehr schnell gebunden wird.

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Freiluftbereich mit Tränke und Futterstelle

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Blick von Osten in den Freiluftbereich

 

 

 

 

 

 

Im Freiluftabteil, das ebenfalls ca. 5 bis 10 cm mit Sand eingestreut ist, ist die Futterschale und der Wasserbehälter aufgestellt bzw. aufgehängt. Der Gesamte Stall inklusive Freiluftabteil ist hat eine Abmessung von 2,5 x 1,3 Metern, also eine Fläche von 3,25 Quadratmetern. Der Platz ist meines Erachtens ausreichend für 5 Hühner und so sind vor gut einer Woche auch 3 Sussex und zwei Sperper in das neue Zuhause eingezogen.

Nach meinen bisherigen Beobachtungen fühlen sie sich sichtlich wohl. Auffallend ist, dass das Freiluftabteil, bis zum Aufmachen des Schiebers, am Morgen ausgiebig genutzt wird. Es ist nach Osten ausgerichtet und so können die Tiere die aufgehende Sonne in ihrem geschützten Bereich genießen.

Zum Schluss soll noch angemerkt sein, dass der gesamte Stall, mal abgesehen von zwei Scharnieren, Dachpappe (die aber schon für den Laufentenstall angeschafft wurde) Schrauben und der roten Farbe, vollkommen aus Abfall besteht.

Und hier noch ein paar weitere Fotos von „unserer kleinen Farm!“

 

 

 

 

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