Rückblick auf das Jahr 2014

Und schon wieder ist ein Jahr rum! Zeit um einen kurzen Rückblick zu halten, was sich in meinem Permakulturprojekt in 2014 getan hat.

Angefangen hat alles bereits im Winter. Eigentlich wollte ich mir ja Hühner anschaffen, aber aus verschiedenen Gründen sind es dann doch Laufenten geworden.

Drei Stück – ein Erpel und zwei Enten – sind also anfangs in den neuen Stall eingezogen. Einige Monate hatten wir jeden Tag zwei Eier und das relativ konstant.

Nach einiger Zeit wollten die zwei Damen aber unbedingt brüten und so war ich gezwungen noch eine Hütte zu bauen.  Leider ergab sich aber aus dem ganzen Hin-und-her nichts konkretes und seitdem dient der zweite, also der eigentliche Brutstall, als Heulager.

Vor einigen Monaten kam es dann dazu, dass eine Ente nicht mehr richtig laufen konnte. Es war bereits auffallend, dass sie wesentlich öfter sitzend zu beobachten war. Als es dann wirklich akut war, holte ich sie nach Hause und wir versuchten noch sie aufzupeppeln. Sie wurde aber von Tag zu Tag schwächer, das Federkleid war auch schon ziemlich mitgenommen und so übergab meine Frau die Angelegenheit unserem Nachbarn der dem Leiden ein Ende bereitete. Schade, aber was hilfts?!

Im Frühjahr waren auch wieder ein paar Umgestaltungen notwendig, so dass ich meinen Plan für einen zentralen Garten den man intensiv bewirtschaften kann die nächsten Jahre umsetzen kann. Es wurden einige Quadratbeete angelegt und dank der Laufenten konnte die Schneckenplage zumindest in Schach gehalten werden.

Dies führte dann auch zu einer ersten Ernte. Für eine Selbstversorgung ist es zwar viel zu wenig, aber dies war auch gar nicht beabsichtigt.  Kartoffeln, Zwiebeln, Pastinaken, Karotten, Rote Beete, Weißkohl, Fenchel, Spinat, Bohnen, Mangold, Salat und Rettich konnten wir im Laufe des Jahres immer wieder nach Hause holen und uns schmecken lassen. Aber auch die Obstbäume entwickeln sich langsam und ein erster Ertrag der unterschiedlichen Apfelsorten konnte eingefahren werden. Himbeeren gab es dagegen heuer massenhaft. Zunächst im Juni an den Trieben aus dem Vorjahr und im Herbst bis Anfang Dezember an den heurigen.

Ein Problem wurde und wird mir aber immer wieder bewusst. Stichwort Lagerung! Das dürfte sich noch als Herausforderung für die nächsten Jahre darstellen, denn was nützt es viel zu ernten, wenn man es nicht lagern bzw. haltbar machen kann und man zusehen muss wie das Zeug vergammelt.

Neben meinem Permagarten gibt es aber auch noch die restliche Fläche mit ca. 4000qm². Momentan wächst ja noch die Bienenweide darauf. Bereits seit einigen Jahren mache ich mir darüber Gedanken, wie ich denn diese Fläche noch sinnvoll und im Sinne von Nachhaltigkeit nutzen könnte. Wie ich in einem anderen Artikel bereits geschrieben habe, versuchte ich mich mit Sida hermaphrodita. Im Mai wollte ich dann mal ca. 100qm² mittels Rhizomen der Pflanze bestücken. Leider ging dieser Versuch fast vollständig daneben – der Grund dafür sind die Wühlmäuse, denen die Rhizome wahrscheinlich als Delikatesse vorkamen. Von den 200 Pflanzen potenziellen Pflanzen ist leider nichts zu sehen. Das ist bitter!

Auch an den Obstbäumen scheinen die Tiere zu arbeiten, denn einige Bäumchen wackeln doch recht verdächtig, was meines Erachtens aber eigentlich nicht sein sollte.

Meine bisherige Erfahrung zeigt, dass man theoretisch alles machen kann, aber den Plan oft ohne Wühlmaus und Schnecken aufstellt.

Wie auch immer, Rückschläge und Enttäuschungen gehören zum Spiel und daher nehme ich es gelassen. Mal schaun wie es 2015 weitergeht!

Und hier noch ein paar winterliche Eindrücke….

 

 

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