Aussaat der Bienenweide

Anfang Oktober 2010 säte ich nach der Maisernte noch Wintergetreide zur Bodendeckung über den Winter.  Um die Fläche vom Bewuchs freizumachen und für meine geplante Daueransaat vorzubereiten wurde Ende März gegrubbert und 3 Wochen später der Boden nochmal mit einer feineren Egge bearbeitet. Dies reichte aus um ein feinkrümeliges Saatbeet herzustellen. Letzte Woche war es dann soweit. Am Dienstag den 26. April bauten wir die Veitshöchheimer Bienenweide in Verbindung mit einem kleineren Teil der Lebensraum 1 Mischung an. Der Prozess erfolgte mit einer mechanischen Sämaschine. Da es sich um sehr feinsämige Pflanzenarten handelt wurde noch Sojaschrot (Gentechnikfrei!) als Füllstoff verwendet, um das Ausbringen zu erleichtern. Durch das Aushängen der  Saatpfeifen fällt das Saatgut relativ locker auf die Erde.

Eigentlich sollte das Saatgut nicht bedeckt werden, da es sich überwiegend um Lichtkeimer handelt. Durch die nachlaufende Schare wurde das Saatgut allerdings in unserem Fall leicht mit Erde bedeckt. Aufgrund dessen bin ich mir nicht sicher, ob die Saat aufgeht und es etwas wird.

Auf der anderen Seite hatten wir über die Tage auch viel Wind und Trockenheit. Ich habe zwar zwei Tage Später die Fläche noch gewalzt aber in diesem Fall erscheint mir die zumindest minimale Bedeckung der Saat mit Erde kein Nachteil zu sein.

Am Anfang habe ich mich über unsere praktischen Fehler, den Wind und die momentan vorherrschende Trockenheit noch aufgeregt, aber mittlerweile sehe ich das Ganze doch eher entspannt. Die Natur soll der Lehrmeister sein!

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